Zum Hauptinhalt springen

PrioINT

Innovative Technologien zur Priorisierung von Einsatzfahrzeugen 🚒🚑🚓 Entwicklung von Lösungen zur einfachen Integration in bestehende Telematiksysteme

In kritischen Situationen zählt jede Sekunde. Dennoch kommt es trotz Blaulicht und Martinshorn immer wieder zu gefährlichen Verkehrssituationen oder Verzögerungen. Zwischen 2021 und 2023 wurden allein in NRW über 1.650 Unfälle unter Sonder- und Wegerechten polizeilich registriert. Gleichzeitig steigen die Einsatzzahlen stetig, während Kommunen vor hohen Investitionshürden für moderne C-ITS-Infrastrukturen stehen.

Als consider it GmbH bringen wir unsere langjährige Expertise in vernetzter Verkehrsinfrastruktur, V2X-Kommunikation und Cloud Architektur ein. Mit der CiT Cloud stellen wir eine Plattform bereit, die latenzarme Kommunikation zwischen Einsatzfahrzeugen und Lichtsignalanlagen ermöglicht.

Unsere Erfahrungen aus Projekten wie EDDY, NextPerception, UDVeo, GAIA-X 4 AMS, FAMILIAR oder SILKOSTU zeigen, welches Potenzial in intelligenter Priorisierung steckt – nun heben wir es gemeinsam mit PrioInt auf die nächste Stufe.

Wir bedanken uns beim Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt für die Förderung im Rahmen des Programms Forschung für die zivile Sicherheit und freuen uns auf die enge Zusammenarbeit im Verbund.

Partner: mobaixISAC – Institut für Straßenwesen der RWTH Aachen UniversityLandesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW

Assoziierten Partner: Amt für Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen Stadt Frankfurt (Oder), Amt für Mobilität und Tiefbau Stadt Münster, Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) für Straßenwesen.

RILKOSAN

Gefördert durch:

BMFTR

RILKOSAN – Resiliente Kommunikationssysteme mit hoher Verfügbarkeit von Netzen und Geräten

Im Forschungsprojekt RILKOSAN beschäftigte sich consider it gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Industrie mit der Entwicklung resilienter Kommunikationssysteme für industrielle Anwendungen und Industrie 4.0.

Zu den Projektpartnern gehörten:

  • Universität zu Lübeck (Institut für Technische Informatik & Institut für IT-Sicherheit)
  • Giesecke+Devrient Mobile Security GmbH
  • KROHNE Innovation GmbH
  • U-Glow GmbH

Ziel des Projekts war es, digitale Kommunikationssysteme robuster und widerstandsfähiger gegenüber Störungen, Ausfällen und Angriffen zu machen. Dabei standen insbesondere sichere und hochverfügbare Kommunikationslösungen für vernetzte Geräte und industrielle Infrastrukturen im Fokus. 

Im Rahmen des Projekts entwickelte consider it zentrale Bausteine für resiliente Kommunikation. Dazu gehörten insbesondere Mechanismen zur Überwachung von Kommunikationskanälen sowie Verfahren für einen intelligenten und unterbrechungsfreien Wechsel zwischen verschiedenen Netzwerken und Kommunikationsschnittstellen.

Gemeinsam mit den Projektpartnern wurde ein Demonstrator aufgebaut, der die resiliente Übertragung von Sensordaten über unterschiedliche Kommunikationswege ermöglicht. Dadurch kann die Kommunikation auch bei Störungen oder Ausfällen einzelner Verbindungen stabil und zuverlässig aufrechterhalten werden.

Mit den im Projekt gewonnenen Erkenntnissen leistet consider it einen Beitrag zur Entwicklung zukünftiger resilienter Kommunikationssysteme für Industrie 4.0, intelligente Infrastrukturen und vernetzte Anwendungen.

Das Projekt wurde durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen des Forschungsprogramms „Souverän. Digital. Vernetzt.“ gefördert.

Weitere Informationen zum Projekt:
https://www.forschung-it-sicherheit-kommunikationssysteme.de/projekte/rilkosan

Weitere Informationen zur Forschungsförderung:
https://www.bmftr.bund.de/

SILKOSTU

Gefördert durch:

BSI

SILKOSTU – Sicherheit in der intelligenten Kommunikation zwischen Verkehrsteilnehmenden und städtischer Infrastruktur

Im Forschungsprojekt SILKOSTU beschäftigte sich consider it als Konsortialführer gemeinsam mit Partnern aus Forschung, Industrie und öffentlicher Verwaltung mit der Entwicklung sicherer und resilienter Kommunikationssysteme für intelligente Verkehrsinfrastrukturen und vernetzte Mobilität.

Zu den Projektpartnern gehörten:

  • Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) der Freien und Hansestadt Hamburg
  • Giesecke+Devrient Mobile Security GmbH
  • Universität zu Lübeck
  • consider it GmbH

Ziel des Projekts war es, sichere und hochverfügbare Kommunikationslösungen für die intelligente Vernetzung von Fahrzeugen, Verkehrsteilnehmenden und städtischer Infrastruktur zu entwickeln. Im Fokus standen dabei insbesondere V2X-Kommunikationstechnologien wie 5G/6G, C-V2X und V2X-dsrc sowie deren sichere und resiliente Integration in zukünftige Smart-City- und Mobilitätsanwendungen.

Im Rahmen des Projekts entwickelte consider it eine modulare Kommunikationsplattform für mobile und stationäre Anwendungen im Verkehrsbereich. Dabei wurden verschiedene Kommunikationsstandards parallel integriert und abgesichert, um auch bei zukünftigen technologischen Entwicklungen flexibel zu bleiben. Besonderes Augenmerk lag auf Echtzeitfähigkeit, Cyber-Sicherheit und der resilienten Kommunikation zwischen Fahrzeugen und Infrastruktur.

Gemeinsam mit den Projektpartnern wurde ein Demonstrator aufgebaut, der die sichere Kommunikation zwischen Fahrzeugen und Lichtsignalanlagen im urbanen Umfeld ermöglicht. Als konkreter Use-Case wurde die Priorisierung von Bussen im Straßenverkehr umgesetzt. Dabei konnte erfolgreich gezeigt werden, dass sichere Kommunikation über unterschiedliche Kommunikationswege in Echtzeit möglich ist und gleichzeitig hohe Sicherheitsanforderungen erfüllt werden.

Darüber hinaus wurden moderne Sicherheitsmechanismen wie eSIM-basierte Authentifizierung, sichere Hardwareplattformen auf Basis von RISC-V sowie Trusted Execution Environments (TEE) untersucht und prototypisch integriert. Dadurch leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung zukünftiger sicherer und resilienter Mobilitäts- und Verkehrssysteme.

Mit den im Projekt gewonnenen Erkenntnissen stärkt consider it seine Kompetenzen im Bereich sicherer V2X-Kommunikation und intelligenter Verkehrsinfrastrukturen und schafft die Grundlage für zukünftige Anwendungen in Smart Cities, vernetzter Mobilität und urbanen Echtzeitsystemen.

Das Projekt wurde durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gefördert.

Weitere Informationen zum Projekt:
https://www.silkostu.de/

Weitere Informationen zur Forschungsförderung:
https://www.bsi.bund.de/

Gaia-X 4 ROMS

Das Projekt GAIA-X 4 ROMS (Support und Remote-Operation automatisierter und vernetzter Mobility Services) entwickelt ein auf GAIA-X basierendes Daten- und Service-Ökosystem zur Koordination und zum Management großer Flotten automatisierter und vernetzter Fahrzeuge. Wir schaffen damit die notwendigen Grundlagen für die Integration dieser innovativen Fahrzeuge in das Gesamtsystem, um die Mobilität der Bevölkerung zu sichern und gleichzeitig dem Klima- und Umweltschutz Rechnung zu tragen.

Die Digitalisierung und Automatisierung leiten einen tiefgreifenden Wandel im Mobilitätssystem ein, der neue Dienstleistungen und Kooperationsnetzwerke hervorbringt. GAIA-X bildet hierfür das technologische Rückgrat, indem es den Stakeholdern einen leistungsfähigen Rahmen für den souveränen Austausch und die Kombination von Daten, Services und Produkten bietet. GAIA-X 4 ROMS konzentriert sich dabei auf die Betrachtung großer Flotten automatisierter Fahrzeuge, die einen signifikanten Beitrag zur Mobilitätswende leisten.

Um die Hochskalierung der Flotten und deren Integration in das übergeordnete Verkehrssystem zu ermöglichen, entwickelt das Projekt mehrere Teilsysteme. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf der Remote Operation: Das Projekt entwickelt ein System verteilter Arbeitsplätze, das es einer technischen Betriebsaufsicht ermöglicht, remote in den Fahrverlauf einzugreifen, um so dem Gesetz zur Einführung des automatisierten Fahrens Rechnung zu tragen. Hierbei sichern die technischen Funktionalitäten von GAIA-X den dezentralen Zugang und das erforderliche Rechtemanagement.

Weiterhin spielt die dezentrale Organisation des Flottenbetriebs eine zentrale Rolle, die es erlaubt, neue Dienstleister in das Wertschöpfungsnetzwerk einzubinden. Digitale Identitäten in Kombination mit einem auf die Wertschöpfungsnetzwerke abgestimmten Rollen- und Rechtemanagement gewähren diesen Dienstleistern einen zugeschnittenen Zugang zu den Fahrzeugsystemen unter Wahrung der Systemsicherheit. Die Überwachung der Strecken und Fahrzeuge erfolgt über Verfahren der künstlichen Intelligenz, welche die im Datenraum verfügbaren Informationen auswerten und die technische Betriebsaufsicht frühzeitig über Störungen informieren. Ergänzt wird dies durch neue Services, die Verkehrsteilnehmer:innen mit notwendigen Informationen für die Nutzung automatisierter Mobilitätsangebote versorgen und somit die Effizienz der Fahrzeugnutzung steigern.

Die consider it GmbH bringt in GAIA-X 4 ROMS ihre Expertise in der Entwicklung sicherer, verteilter digitaler Systeme ein. Dazu zählen insbesondere Kompetenzen im Bereich digitaler Identitäten, kryptografisch abgesicherter Zugangs- und Kommunikationsprozesse sowie der technischen Umsetzung GAIA-X-konformer Architekturen. Durch die Integration dieser Technologien leisten wir einen zentralen Beitrag zur sicheren Vernetzung der beteiligten Akteure und Systeme und unterstützt maßgeblich den Aufbau eines zuverlässigen, interoperablen und zukunftsfähigen Mobilitätsökosystems.

Gefördert durch:

NGEU
BMWK

Dieser Beitrag wurde teilweise mit Unterstützung einer KI erstellt.

Gaia-X 4 AMS

GAIA-X 4 AMS (Advanced Mobility Services) ist ein Teilprojekt der Projektfamilie GAIA-X 4 Future Mobility, in dem eine sichere und zugängliche Dateninfrastruktur für die Entwicklung von Mobilitätsanwendungen ermöglicht wird.

Ziel von GAIA-X 4 AMS ist es, ein Datenökosystem zu entwickeln, das Anwendungen für den Verkehr bereitstellt und Verkehrsteilnehmer miteinander verbindet.  Die Erfahrung unseres Teams mit Projekten in den Bereichen V2X, Radartechnik, Ortungsdienst und Sensorik werden hier eingebracht. Die Anwendung der Daten wird an zwei Praxisfällen erprobt: zum einen die Selbsteinschätzung eines autonomen Fahrzeugs über die eigene automatisierte Fahrfähigkeit (ODD)- also die Einschätzung des eigenen Zustands sowie der Umgebung – und zum anderen die autonom koordinierte Bildung einer Rettungsgasse. Ziele sind die Verbesserung der Sicherheit, des Komforts und die Reduzierung der Emissionen.

Gefördert durch:

NGEU
BMWE